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Nur positive Nachrichten!

Jeden Tag prasseln viele negative Nachrichten auf uns ein. Umso wichtiger ist es, hierbei einen kühlen Kopf zu bewahren und auch die positiven Seiten zu sehen. Insbesondere in Zeiten der Corona-Krise ist es für viele mental nicht einfach, positiv zu denken – wir wollen euch dabei helfen, das Glas halbvoll zu sehen.

Vegan Good News ist eine Initiative von www.this-is-vegan.com und zeigt euch täglich die aktuellsten und wichtigsten, positiven Nachrichten rund um die Themen Umwelt, Naturschutz, Nachhaltigkeit und Veganismus.

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Niederländisches Parlament hat die sofortige Schließung aller 128 Pelzfarmen beschlossen

Da der Coronavirus in 17 Nerzfarmen gefunden, sowie die Übertragung von Tieren auf Menschen nachgewiesen wurde, hat die Regierung ein Pelzfarmverbot von 2024 auf sofort vorverlegt. 
 
Die Niederlande sind einer der größten Pelzfarmproduzenten der Welt und dennoch hat dieses Land bereits 2013 nach dem Vorbild Österreichs ein Pelzfarmverbot für 2024 beschlossen, obwohl dort zu dieser Zeit ca 3,5 Millionen Nerze gehalten wurden. Die Pelzfarmen begannen in der Übergangszeit Richtung Polen abzuwandern, wo sie aber auf hartnäckigen Widerstand in der Bevölkerung trafen. Doch immer noch gibt es 128 Nerzfarmen in den Niederlanden, die in den nächsten 3 Jahren schließen müssten. Allerdings wurde am 26. April 2020 das Coronavirus in 2 Nerzfarmen unter den Tieren nachgewiesen. Am 9. Mai kamen 2 weitere dazu. Am 25. Mai schließlich ergaben Tests, dass sich zwei Arbeiter_innen in einer Nerzfarm mit dem Virus infiziert hatten. Die Regierung beschloss sofort eine verpflichtende Testung aller Menschen, die mit Nerzfarmen zu tun hatten. Am 5. Juni gab die Niederländische Landwirtschaftsministerin Carola Schouten bekannt, dass die Übertragung des Virus vom Nerz auf den Menschen sehr wahrscheinlich sei und dass in 9 Nerzfarmen alle Tiere getötet werden müssen. Mittlerweile ist das Virus in 8 weiteren Farmen entdeckt worden. Diese Fakten bewogen das Niederländische Parlament, das Pelzfarmverbot von 2024 auf sofort vorzuverlegen. Leider werden die Tiere, die aktuell in den Farmen sind, trotzdem nicht gerettet. Dennoch werden danach keine neuen Tiere und Farmen kommen. Ein positiver Schritt in die Zukunft. 
 
Quelle: swr3.de

Fleisch ist out: Ernährungsreport 2020 zeigt Reduktion des Fleischkonsums

Fleisch ist out. Der Ernährungsreport 2020 zeigt, dass wir mit einer Reduktion des Fleischkonsums um rund 10% zwischen 2015 und 2020 auf dem richtigen Weg sind. 
 
Es unterscheiden sich die Zahlen wischen Männern und Frauen: Frauen konsumieren mehr Obst, Gemüse und Milchprodukte, jedoch weniger Fleisch als Männer. Auch zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es große Unterschiede: “In Ostdeutschland gaben laut Report 36 Prozent an, täglich Fleischprodukte auf dem Teller zu haben. In Westdeutschland lag dieser Anteil bei 24 Prozent.”
 

Aktuelle Forsa-Umfrage: Verbraucher greifen seltener zu Fleisch

Verbraucher in Deutschland essen nach einer aktuellen Umfrage seltener Fleisch als noch vor wenigen Jahren. Bei einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums gab nur noch gut ein Viertel der Befragten an, jeden Tag Fleisch oder Wurst zu essen.

2015 lag der Anteil noch bei gut ein Drittel. “Insbesondere immer mehr Männer verzichten auf ihre tägliche Portion Fleisch”, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Dennoch ist der Anteil derjenigen, die täglich Fleisch essen, bei den Männern mit 32 Prozent weiterhin deutlich höher als bei den Frauen mit 20 Prozent.

“Die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland ernähren sich immer abwechslungsreicher”, sagte Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) der Zeitung. “Was die Konsumenten nicht benötigen, sind staatliche Vorschriften für den privaten Einkaufszettel.”

Von Seiten der Grünen gibt es seit Längerem Forderungen nach höheren Preisen für Tierprodukte. Angesichts der jüngsten Debatte über Arbeitsbedingungen in der Fleischbranche war das Thema wieder in den Vordergrund geraten.

Quelle: Süddeutsche

Deutsche kaufen mehr Fairtrade-Produkte als je zuvor

Rekordumsatz für Fairtrade-Produkte: Deutsche Verbraucher gaben im vergangenen Jahr erstmals knapp zwei Milliarden Euro dafür aus.

“Transfair” zufolge entspricht das einem Umsatzwachstum von 26 Prozent.
Die Verkaufsmengen stiegen besonders stark bei Baumwolle (59 Prozent), Kakao (45 Prozent), Bananen (41 Prozent) und Rosen (30 Prozent).

Quelle: Watson

Anstieg um bis zu 156%: Rekord-Hoch für Vegan-Aktien

Börsennotierte Hersteller tierfreier Produkte befinden sich trotz der Corona-Krise im Aufwind. So erhöhte sich der Preis der Beyond Meat Aktien seit dem 18. März um rund 156 Prozent.

Seit dem Jahr 2017 erhöhte sich der Umsatz mit vegetarischen und veganen Produkten in Deutschland um 65,3 Prozent. Nach Prognosen von “Kearny” steht die Entwicklung dennoch erst am Anfang. Folgt man dieser, dann werden im Jahr 2025 weltweit 120 Milliarden US-Dollar mit veganen Fleischprodukten umgesetzt. Im Jahr 2040 sollen es hingegen bereits 450 Milliarden Dollar sein. Im gleichen Atemzug antizipieren die Analysten sinkende Umsätze im Bereich des konventionellen Fleisches.
Zwar liege der Umsatz mit Fleisch demnach im Jahr 2025 mit 1.080 Milliarden US-Dollar noch deutlich höher. Bis zum Jahr 2040 wird jedoch ein Rückgang von rund 33 Prozent erwartet.

Weltweit verzichten bereits etwa eine Milliarde Menschen auf tierische Produkte. In Deutschland leben 1,3 Millionen vegan, 6,1 Millionen wiederum vegetarisch. Täglich kommen in Deutschland rund 200 Veganer und 2.000 Vegetarier hinzu. Hersteller tierfreier Produkte könnten erheblich von der Entwicklung profitieren. Auch weitere vegane Aktien steigen in der aktuellen Krise und zeichnen positive Trends für eine vegane Zukunft.

Quelle: Kryptoszene

Dank Lockdown: Flamingopopulation um 25% gestiegen

Dank des Lockdowns wächst die Anzahl der Flamingos in Indien um ca. 25%. Jedes Jahr kommen von November bis Mai Tausende Flamingos nach Mumbai. Nun sind wegen der Quarantäne in der bevölkerungsreichsten Stadt Indiens viel mehr Flamingos verzeichnet worden als in den Jahren zuvor.

Laut Rahul Khot, stellvertretender Direktor der Bombay Natural History Society (BNHS), die die Flamingos überwacht, ziehen die Vögel traditionell zur Fütterung in das Gebiet. Gegenüber dem Vorjahr ist die Flamingopopulation um 25 Prozent gestiegen. Zum einen, weil dies ein gutes Brutjahr war, aber auch, weil die Anzahl der Feuchtgebiete zugenommen hat.

Das führt dazu, dass sich mehr Algen gebildet haben. Schätzungen zufolge soll die Population 150.000 Flamingos überschritten haben. “Sie werden von Orten gemeldet, an denen sie früher nicht  gemeldet wurden, weil dort derzeit keine menschlichen Aktivitäten stattfinden”, sagte Khot. “Durch die Beseitigung des menschlichen Drucks auf die Umwelt können wir die Bedeutung der Feuchtgebiete in Mumbai einschätzen”, fügte er hinzu.

Quelle: Rnd

Südafrika: Löwen erobern die Straßen im Krüger-Nationalpark

Wegen des Coronavirus bleibt der Krüger-Nationalpark derzeit für Besucher geschlossen. Viele Löwen wissen die ungewohnte Ruhe für sich zu nutzen und nehmen die Plätze ein, von denen sie sich sonst immer fern halten mussten. Eigentlich leben die Löwen im Kempiana Contractual Park, einem Gebiet, das Touristen nicht zu Gesicht bekommen. Doch durch die Corona-Pandemie werden die Löwen nun freizügiger und schauen auch in anderen Gebieten vorbei. Nun kommen die Tiere zur Ruhe und können auch die von Menschen gemachten Wege nutzen, ohne Angst haben zu müssen.

Quelle: www.spiegel.de

Population der Robben in der Ostsee steigt

An der deutschen Ostseeküste werden in diesem Jahr deutlich mehr junge Kegelrobben gesichtet als in den Jahren zuvor. „Darunter sind sehr viele Babys“, sagte die Robben-Forscherin des Deutschen Meeresmuseums Stralsund, Linda Westphal, der Deutschen Presse-Agentur.

Die Meeressäuger genießen die Ruhe, die ihnen die Beschränkungen für die Menschen in der Corona-Pandemie ermöglichen. Sie werden weniger durch Schiffsverkehr gestört und sie kommen besser an die fast menschenleeren Küsten heran. Kegelrobben stehen in Deutschland unter Schutz und gelten als sehr gefährdet. In Deutschland war vor 100 Jahren offiziell die damals letzte Kegelrobbe erlegt worden. Mit mehr als 38 000 Tieren haben die Meeressäuger nun etwa die Hälfte des Bestandes vom 19. Jahrhundert von geschätzten 80 000 bis 100 000 erreicht.

Quelle: SVZ

Rekord-Rückgang der weltweiten CO2-Emissionen

Die Corona-Krise führt 2020 zu einem einzigartigen Rückgang des weltweiten Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen.
Der CO2-Ausstoß dürfte demnach in diesem Jahr um acht Prozent sinken, teilte die Internationale Energie-Agentur (IEA) mit. Das wäre der größte Rückgang von Treibhausgas-Emissionen, den es je gegeben hat.
Die Nachfrage nach Energie werde global um sechs Prozent fallen. Das entspricht dem gesamten Energieverbrauch Indiens. Die Pandemie bedeute für das globale Energiesystem den größten Schock seit mehr als sieben Jahrzehnten, schreibt die IEA. Den stärksten Rückgang der Energienachfrage verzeichnen die entwickelten Länder, zum Beispiel die USA mit neun Prozent und die EU mit elf Prozent.

Die Regierungen könnten daraus lernen, beim Wiederaufbau ihrer Wirtschaft auf saubere Energieträger zu setzen.

Quelle: Tagesschau

Anzahl der Spitzmaulnashörner in Afrika hat zum ersten Mal seit 40 Jahren wieder zugenommen

Dem vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashorn geht es besser! Wie die Weltnaturschutzunion (IUCN) berichtet, hat die Zahl der Tiere erstmals seit 40 Jahren wieder zu- statt abgenommen.

2012 lebten nur noch 4845 Exemplare der bis zu 1,80 Meter großen und 1400 Kilogramm schweren Tiere in Afrika. 2018 – neuere Daten gibt es nicht – waren es immerhin wieder 5630. Das ist umso beachtlicher, als die Kühe nur alle zwei Jahre ein einziges Kalb zur Welt bringen.

Es ist nicht mehr als ein Funken Hoffnung und ändert nichts an der Tatsache, dass die Tiere immer noch vom Aussterben bedroht sind. Dennoch: Es zeigt, dass der Mensch durchaus in der Lage ist, scheinbar aussichtslose Situationen doch noch zum Guten zu wenden.

Die Erholung ist vor allem den Maßnahmen in Südafrika und Namibia zu verdanken, wo einzelne Tiere zeitweise rund um die Uhr von bewaffneten Wildhütern beschützt wurden. In manchen Regionen wussten sich die Artenschützer nicht mehr anders zu helfen, als die wenigen noch verbliebenen Tiere zu betäuben und ihnen ihre Hörner abzuschneiden, um sie für Wilderer unattraktiv zu machen. Mit Erfolg.

Quelle: Süddeutsche

Zum zweiten Mal in Folge: Island setzt Walfang-Saison aus

Absatzprobleme und Auflagen wegen der Corona-Pandemie sorgen dafür, dass die Jagdsaison 2020 nun komplett ausfällt.

Eines der beiden noch aktiven Walfang-Unternehmen in Island will sich nun endgültig vom Walfang zurückziehen: Es lohne sich nicht mehr, sagte der Geschäftsführer des auf Zwergwale spezialisierten Unternehmens IP-Utgerd, Gunnar Bergmann Jonsson.

Quelle: Spiegel.de

In Thailand schlüpfen so viele Lederschildkröten, wie seit 20 Jahren nicht mehr

In den letzten Wochen wurden an Stränden und Thailand und Florida seltene Lederschildkröten gefunden, die in einer seit Jahrzehnten nicht mehr gesehenen Zahl nisten.
 
Lederschildkröten sind die größte Schildkrötenart und gelten überall auf der Welt als gefährdet. Der Panzer kann über zwei Meter lang werden und die gesamte Schildkröte kann bis zu 700 kg wiegen. Laut Independent nisten sie hauptsächlich an den Küsten des Atlantiks und des Indischen Ozeans und benötigen umfangreiche Ruhezeiten.
 
In Thailand wurde nach Angaben von Umweltschützern die größte Anzahl von Ledernestern seit zwei Jahrzehnten an Stränden gefunden, die gerade tourismusfrei sind. “Das ist ein sehr gutes Zeichen für uns, denn viele Laichgebiete sind vom Menschen zerstört worden”, sagte Kongkiat Kittiwatanawong, der Direktor des Meeresbiologischen Zentrums von Phuket, über die 11 gefundenen Nester.
 
In den vergangenen fünf Jahren waren keine solchen Nester gesehen worden. “Im Vergleich zum Vorjahr hatten wir nicht so viele Laichplätze, weil Schildkröten ein hohes Risiko haben, durch Fischfanggeräte und Menschen, die den Strand stören, getötet zu werden”, fügte Herr Kittiwatanawong hinzu.
 
In Florida haben Mitarbeiter des Loggerhead Marinelife Centre in den ersten beiden Wochen der Saison 76 Nester auf einem fast 10 Meilen (ca. 16 km) langen Strand entdeckt – eine erhebliche Zunahme gegenüber dem letzten Jahr. 

Stiertreiben in Pamplona wegen Corona-Pandemie abgesagt

Das weltberühmte Stiertreiben im nordspanischen Pamplona findet wegen der Coronavirus-Pandemie dieses Jahr nicht statt. Mit der Absage der San-Fermín-Feier werde der Tatsache Rechnung getragen, “dass der Kampf gegen Covid-19 zu einer globalen Priorität geworden ist und dass es keine andere Option für solch große und internationale Feierlichkeiten gibt”, teilte der Stadtrat von Pamplona am Dienstag mit.

Das Fest zu Ehren von San Fermín zieht jedes Jahr zwischen dem 6. und 14. Juli hunderttausende Besucher aus aller Welt an. Am berühmtesten ist dabei das Stiertreiben: Dabei werden jeden Morgen Kampfbullen durch die historische Altstadt von Pamplona zur Arena getrieben, wo sie später von Toreros getötet werden.

Hunderte Menschen – in weiß und rot gekleidet – versuchen bei der Stierhatz in den engen Gassen so nah wie möglich an die Tiere heranzukommen und dabei nicht von ihnen auf die Hörner genommen zu werden. 

Quelle: wochenblatt.de

Erfolg! China erklärt Hunde zu „Haustieren“

Großer Erfolg für Hunde in China: Das chinesische Landwirtschaftsministerium stuft Hunde künftig nicht mehr als „Nutztiere“ ein. Aus Gründen des Tierschutzes und zur Verhinderung der Krankheitsübertragung werden Hunde ab diesem Monat als „Haustiere“ klassifiziert und sind damit automatisch tierische Mitbewohner und Freunde des Menschen. Diese Entscheidung könnte ein enorm wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem möglichen Verbot des Verzehrs von Hunden und Katzen sein. 

Quelle: Peta

PETA kauft Aktien von zwei Dutzend Modeunternehmen

Die Tierschutzorganisation PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) nutzt den derzeitigen Einbruch der Finanzmärkte weltweit und hat Aktien von rund zwei Dutzend Modeunternehmen gekauft. Dies ist nicht das erste Mal, dass die Organisation Aktionär der Unternehmen wird, deren Verwendung von Tierprodukten sie ankreidet: Seit Jahren kauft PETA jeweils genug Aktien von Modekonzernen wie Prada, Hermes, LVMH, Canada Goose und anderen, um an Jahreshauptversammlungen teilnehmen zu können, sich mit anderen Aktionären zusammen zu tun und Management-Entscheidungen von innen zu beeinflussen. Beim jüngsten „Einkauf“ geht es darum, Unternehmen wie Burberry, Ralph Lauren, Urban Outfitters, Guess und Capri Holding (Michael Kors und Versace) zu überzeugen, künftig auf Wolle, Mohair und Kaschmir zu verzichten.

„Gutherzige Kunden wollen heutzutage Unternehmen unterstützen, die ihre Werte teilen – die ausschließlich schicke und bequeme vegane Pullover, Mäntel und Accessoires verkaufen. Wir gehen also in den Aufsichtsrat, um Druck auf Einzelhändler auszuüben, keine Artikel zu verkaufen, die für die Umwelt verheerend sind und für die Ziegen, Schafe und andere Tiere leiden und sterben“, kommentierte PETAs stellvertretende Vorsitzende Tracy Reiman in einer Mitteilung vom Dienstag.

Quelle: fashionunited.de | Warum ist Wolle nicht vegan? Lest hier unseren Artikel dazu.

„Das Ende des Zeitalters der klassischen Tierhaltung ist eingeläutet.“

Wirtschaftsethiker Prof. Nick Lin-Hi erklärt seine Ansichten zum Ende der Fleisch- & Milchindustrie aktuell in der Agrarzeitung. 

„Ich glaube wirklich, dass der Großteil unserer Ernährung in Zukunft vegan sein wird. Dies heißt aber nicht, dass wir weniger Fleisch essen werden. Vielmehr ist das Fleisch der Zukunft vegan. Ich spreche hier von In-vitro-Fleisch, bei dem das Burger Patty im Sesambrötchen nicht mehr vom Schwein kommt, sondern aus dem Bioreaktor. Ich gebe aber zu: Es wird eine Definitionsfrage sein, ob man In-vitro-Fleisch als vegan bezeichnet. Unabhängig davon gilt: Das Ende des Zeitalters der klassischen Tierhaltung ist eingeläutet. Nach der Fleischindustrie ist übrigens die Milchindustrie an der Reihe. Hier gibt es in Zukunft die Kuhmilch ohne Kuh.” 

Das komplette Interview: Agrarzeitung

Beyond Meat spendet eine Millionen Burger an Bedürftige

Beyond Meat hat aufgrund der aktuellen Krisensituation die Spende von mehr als einer Millionen Beyond Burgern im Rahmen der Unternehmenskampagne “Feed A Million+” angekündigt.

In einem Statement von Beyond Meat heisst es dazu: “Unser Ziel war es schon immer, Lebensmittel als Mittel für Veränderungen zu nutzen und wir sind in der glücklichen Lage, dies jetzt wie nie zuvor in die Tat umsetzen zu können. Wir hoffen, dass diese Spende dabei hilft, dass Leben zu erleichtern und zu dem starken Gemeinschaftsgefühl beizutragen, das in diesen beispiellosen Zeiten so lebenswichtig ist.”

Beyond Meat möchte mit der Spende in erster Linie die am stärksten Betroffenen und Bedürftigen erreichen. Die Burger sollen innerhalb der nächsten 30 Tage an über operative Außenstellen in zur Zeit geschlossenen Restaurants in Los Angeles und New York verteilt werden, was auch neue Arbeitsplätze schafft. Darüber hinaus arbeitet Beyond Meat aber auch mit verschiedenen Partnern zusammen, um Produkte und Mahlzeiten an Krankenhäuser, Gemeindezentren und andere Organisationen im ganzen Land zu liefern.

Der Burger-Hersteller hat dabei prominente Unterstützung – Snoop Dogg gab via Instagram bekannt, dass er auch einige Burger an das Martin Luther King Jr. Community Hospital im Süden von Los Angeles spenden wird. Der Ankündigung von Snoop Dogg folgte daraufhin auch Schauspieler Kevin Hart, der Burger an das Northridge Hospital Medical Center in Kalifornien schickte.

Quelle: Plantbased News

7-Jähriger spendet Taschengeld an Tierheim

Das Offenburger Tierheim erhielt heute einen ganz besonderen Brief: Der 7-Jährige Ayden spendete sein Taschengeld in Höhe von 7 Euro, damit das Tierheim auch in Zeiten der Corona-Krise seine Tiere füttern kann.
Seine Mutter war so gerührt, dass sie nochmal 20 Euro draufgelegt hat. Eine tolle Aktion, mit der die Tierherberge bereits das erste Futter für eine aus dem Nest gefallene Amsel kaufen konnte.

Quelle: FB / Tierherberge Offenburg

Leopoldina rät der Bundesregierung zu konkretem Fahrplan mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Klima- & Umweltschutz

Die Nationalakademie Leopoldina rät der Bundesregierung zu konkretem Fahrplan mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Klima- & Umweltschutz.  „Dringend rät die Leopoldina davon ab, Umwelt- und Klimaschutz nach der Coronakrise zu vernachlässigen. Das Gegenteil sei ratsam: Die Wirtschaft solle wieder auf den Wachstumspfad gebracht werden, allerdings geleitet von “Prinzipien der Nachhaltigkeit, nicht zuletzt weil hier enorme Potenziale für die wirtschaftliche Entwicklung” lägen, schreiben die Forscher. “Wir müssen bei den getroffenen Weichenstellungen bleiben, insbesondere der Green-Deal der EU-Kommission sollte weiterverfolgt werden”, sagt Paläoklimatologe Haug. Damit erteilen die Leopoldina-Gelehrten Stimmen aus der Wirtschaft und den Unionsparteien eine Absage, die umweltpolitische Belastungen für die Industrie nach der Coronakrise abbauen oder verschieben wollen.“

Quelle: Spiegel

Fast 100 vom Aussterben bedrohte Babyschildkröten in Brasilien geschlüpft ​

Leere Strände wegen Corona – Fast 100 vom Aussterben bedrohte Babyschildkrötensind in Brasilien geschlüpft
Aus Angst vor Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus bleiben viele Strände in Brasilien leer. Immerhin die Natur profitiert von den Ausgangsbeschränkungen: Im Norden des Landes sind nun 97 seltene Babyschildkröten geschlüpft.

Quelle: Spiegel

Klares Wasser: Delfine kehren an Italiens Häfen zurück

Endlich auch positive Nachrichten aus Italien: Delfine kehren an Italiens Häfen zurück
Wegen des Coronavirus steht das öffentliche Leben in Italien still. Für die Natur ist das ein Segen. Während durch Venedigs Kanäle kristallklares Wasser fließt, tummeln sich in den Häfen von Triest und Cagliari wieder Delfine.

Quelle: NTV

Happy End: Ausgebüxter Schlachthof-Stier Ferdinand in Sicherheit

Vor über zwei Wochen war Stier Ferdinand von der Schlachtbank geflüchtet – nun ist er in Sicherheit. Wie der Gnadenhof “Erdlingshof” bestätigt, konnte das weiße Rind in einem Wald bei Wegscheid im Kreis Passau gefangen werden. 

Ende März war Stier Ferdinand vor der Schlachtbank geflohen und seitdem in einem Wald im Kreis Passau verschwunden. Mit Lockrindern wurde nach ihm gesucht. Jetzt konnte das elf Monate alte Charolais-Rind in einem Wald bei Wegscheid gefangen und in Sicherheit gebracht werden. 

Nun darf er bis an sein natürliches Lebensende im Gnadenhof weiterleben.

Quelle: Br.de | Erdlingshof.de

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